Fahnenmasten als Werbeträger

Fahnenstangen. Sie sind die stummen Brüder der lauten Werbespots, die den Verbraucher heute von überall her ansprechen, anblinken, anschreien. Nirgendwo hat er seine Ruhe, der Konsument. Im Fernsehen verführen aufwändig bearbeitete Produktbilder und innovative Schnitttechniken. Im Radio wird er zugedröhnt. Und im Internet gibt es Werbemails ohne Ende und ohne Reue.

Fahnenmasten und ihre Flaggen sind über diese Marktschreierei erhaben. Hoch oben, über den Dingen, verbreiten sie ehrwürdig und souverän ihre Botschaft an alle, die sich in Sichtweite befinden. Ohne dabei reißerisch zu werden. Ganz ohne Blinklichter und ohne ohrenbetäubende Musik schaffen sie es, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Denn niemand hat eine andere Wahl, als zu ihnen aufzusehen. Ja. Fahnenstangen haben einfach Stil. Wer richtig auf sich aufmerksam machen will, verwendet einen Fahnenmast samt Flagge oder Banner.

Dabei eignen sie sich nicht ausschließlich zu Werbezwecken. Seit je her werden Fahnen als Nationalsymbole, als Statussymbol, zur Ehrerbietung oder für die Zurschaustellung einer sonstigen Gesinnung verwendet. Nicht umsonst heißt es „Flagge zeigen.“ Jedes Land hat seine Nationalflagge. Oft auch mehrere, je nach Verwendungszweck. Strikte Regeln schreiben vor, in welcher Reihenfolge und auf welcher Höhe Nationalflaggen verschiedener Länder bei Staatsbesuchen oder ähnlichen Anlässen aufgehängt werden dürfen. Auch ins private Umfeld hat die Flagge Einzug gehalten. Bei Fußballfreunden in ganz Deutschland wehen die Flaggen, mit den Symbolen ihrer Mannschaften, stolz an den Fahnenstangen. Und auch die Werbung hat sie unlängst entdeckt, denn zu einem soliden Firmenimage gehört auch ein solider Fahnenmast, besser sogar mehrere. Nicht nur Baufinanzierer können so direkt neben aktuellen Bauvorhaben auf ihre Leistungen aufmerksam machen, oder auch vor dem Firmengelände direkt die Blicke auf sich ziehen.

So vielfältig die Einsatzgebiete der Masten sind, so vielfältig sind auch ihre Ausführungen. Als Laie verliert man da schnell den Überblick. Spielt man mit dem Gedanken, sein Haus oder sein Unternehmen mit Fahnen zu schmücken, führt an einem Profi kein Weg vorbei. Dieser kann einem mit seinem Fachwissen und Erfahrung bei der Auswahl hilfreich zur Seite stehen. Der Laie ist oft bereits beim verwendeten Material überfragt. Aluminium, Glasfaser oder doch lieber Stahl?

Vielleicht denkt man auf Anhieb: „Warum denn nicht gleich Stahl? Das klingt doch schön robust.“ Aber ist „robust“ wirklich der wichtigste Faktor? Masten aus Aluminium haben auch eine hohe Lebensdauer und bieten ein super Preis-Leistungsverhältnis. Glasfasermaste sind ihrerseits sehr wetterbeständig. Das alles will berücksichtigt werden, und bis jetzt geht es nur um den Werkstoff. Dem Ahnungslosen raucht vermutlich jetzt schon der Kopf, während eigentlich noch viele weitere Fragen geklärt werden müssen.

Soll die Fahne auch ohne Wind eine gute Figur machen, empfiehlt es sich zu einem Mast mit Ausleger zu greifen. Dieser setzt die Flagge auch dann optimal ins Bild, wenn das Wetter gerade nicht mitspielt. Will man sich bei permanent aufgestellten Masten nicht ständig das Seilschlagen anhören, sollte man sich für eine Innenseilführung entscheiden. Die Seilführung wird dadurch zusätzlich vor der Witterung geschützt. Außerdem bietet sie einen höheren Schutz vor Diebstahl. Damit ist man mit dem Beratungsgespräch auch schon fast durch. Da wäre bloß noch die Mastform und die Farbe. Aber wie lang sollte der Mast im Verhältnis zur Flagge überhaupt sein? Auch hier sollte man am besten jemanden fragen, der sich damit auskennt.

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