Zurückhaltung bei Auslandsimmobilien

Wer beabsichtigt, in nächster Zeit eine Ferienimmobilie oder einen Zweitwohnsitz über ein Finanzinstitut zu finanzieren, wird schnell feststellen, dass diese derzeit kaum zu Investitionen bereit sind oder diese zu unterstützen. Zum Einen hat die Finanzkrise für allgemeine Zurückhaltung bei der Kreditvergabe beigetragen, zum Anderen sind Auslandsimmobilien im Hinblick auf ihren rasanten Wertverlust, wie er in den vergangenen Monaten eingetreten ist, ein riskantes Unterfangen

Genügend Eigenkapital

Um ein Objekt im Ausland zu erwerben, muss zumindest ein beträchtlicher Anteil an Eigenkapital vorhanden sein oder eine bereits schuldenfreie Immobilie als Sicherheit für die Bank bereitstehen. Ist keines der beiden der Fall, sind die Aussichten nach aktuellem Stand sehr schlecht. Hingegen sieht die Finanzierung von Ferienwohnungen oder Zweitwohnsitzen innerhalb Deutschlands etwas besser aus. Der stabilere Wert der Immobilie und der Zuwachs an Touristen im eigenen Land sprechen eher für eine Kreditvergabe. Darüber hinaus sind Immobilien an Ost- und Nordsee, Bodensee oder dem Brandenburgischen Umland mittlerweile ein begehrter Wohnort und in den letzten 15 Jahren kontinuierlich in ihrem Wert gestiegen. Auch die Ballungsräume sowie Großstädte werden aufgrund ihrer vorteilhaften Lage immer beliebter und auch teurer. Gute Arbeitsplatz-Chancen und eine dichte Infrastruktur werden immer wichtiger.

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